Hauptstammstenose: Stent und Bypass auch nach 5 Jahren annähernd gleichwertig

So lautet der Titel einer Mitteilung vom 1.10.2019 im Aerzteblatt.

Dort heißt es:

„New York – Eine perkutane koronare Intervention (PCI) kann bei Patienten mit Stenosen im Hauptstamm der linken Koronararterie langfristig gleich gute Ergebnisse erzielen wie eine Bypass-Operation. Zu diesem Fazit kommt eine internationale Vergleichsstudie nach einer Beobachtungszeit von 5 Jahren.

Die auf einer Fachtagung in San Francisco vorgestellten und im New England Journal of Medicine (2019; doi: 10.1056/NEJMoa1910836) publizierten Ergebnisse zeigen jedoch, dass es zwischen den beiden konkurrierenden Behandlungen durchaus Unterschiede gibt.“

Wie sehen die Unterschiede aus?

„Die Ergebnisse waren jedoch nicht zu allen Zeitpunkten gleich. In den ersten 30 Tagen trat der Endpunkt in der PCI-Gruppe signifikant seltener auf (Hazard Ratio 0,61; 0,42 bis 0,88), was an der höheren Komplikationsrate der offenen Herzoperation im Vergleich zur Herzkatheterbehandlung gelegen haben dürfte. Im Zeitraum von 30 Tagen bis zu einem Jahr waren die Ergebnisse in beiden Gruppen in etwa gleich gut (Hazard Ratio 1,07; 0,68 bis 1,70).“

Was lernen wir daraus?

Stents ersetzen Bypass-Operationen, würde ich sagen. Aber lesen Sie sich auf aerzteblatt.de ruhig mal den ganzen Artikel durch.

 

 

Autor: mima

mike from europe wants to see more than germany

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